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Sonntag, 24.02.2019

Laserbehandlung

Bei einer Laser-Quelle ist der austretende Lichtstrahl parallel gerichtet. Das heißt: Auch aus größerer Entfernung trifft das Licht punktförmig auf. Damit wird hochgenaues Arbeiten ohne Berührung möglich.

Pilotstrahl-geführte Laser-Instrumente sind heute in allen medizinischen Bereichen zu Hause. Sie ersetzen nicht nur herkömmliche Instrumente als bessere Alternative. Sie ermöglichen, besonders in der minimal invasiven Chirurgie, auch so manchen Eingriff, der zuvor unmöglich gewesen wäre.

Laserbehandlung in der Zahnmedizin

In der Zahnmedizin bietet die Laser-Behandlung dem Patienten deutliche Vorteile:

  • Wenig Schmerz,
    oft kann auf Anästhesie verzichtet werden.
  • Sofortige Blutstillung beim Schneiden
  • Fadenloser Wundverschluss oft möglich
  • Kaum postoperative Beschwerden
  • Kürzere Sitzungen

Zahnmedizinischer Einsatz der Laserbehandlung

Laser-Behandlung ist auf mehreren Gebieten die bessere Wahl, zum Beispiel:

Laserbehandlung

– in der Prophylaxe zu Bakterienreduktion, Sterilisation und Versiegelung von Fissuren, Desensibilisierung überempfindlicher Zähne, Entfernung oberflächlicher Karies
– in der Parodontologie zu Deepithelisation oder Taschen-Elimination
– in der Endodontie zu Granulat- Einschmelzung oder Wurzelkanal-Sterilisation
– in der Chirurgie zu Abszessspaltung, Fibrom-Entfernung, Zahn-Freilegung, Zahnfleisch-Korrektur, Implantat-Freilegung, Wundverschluss, Papillen-Entfernung oder Gewebsproben-Entnahme
– im Allgemeinen zur Behandlung von störenden Lippenbändchen, Bläschen oder Wucherungen auf Schleimhäuten im Mund.


ASEPTIM Lichtquelle

Die antimikrobielle Photodynamische Therapie (aPDT) mit ASEPTIM plus

Eine neue hochwirksame Methode zur 99,99-prozentigen Abtötung schädlicher Bakterien ist bei uns im Einsatz. Sie nutzt Erkenntnisse aus Physik und Chemie zu einer Therapie, die bis vor Kurzem noch nicht möglich war: Der Wirkstoff Toloniumchlorid dringt tief in kleinste Hohlräume vor, lagert sich dort an der Oberfläche der Mikroorganismen an und färbt sie blau. Körpereigenes Gewebe bleibt dabei ungefärbt. Nun wird eine feine LED-Lichtquelle nahe an die präparierte Stelle geführt. Unter dem Licht der Wellenlänge 635 nm spaltet sich der im Präparat enthaltene Sauerstoff (O2) in O– oder O+ auf. Diese Sauerstoffradikale

Bakterien

sind extrem reaktiv und zerstören sofort die Bakterienzellwände.
Toloniumchlorid wirkt selektiv auf Bakterien und nicht auf gesundes Gewebe.

Die aPDT-Therapie mit ASEPTIM plus ist angezeigt, wo es um sichere und restlose Beseitigung von Bakterien geht, um einen Behandlungserfolg nicht durch eine Neuinfektion zu gefährden. Einige Beispiele:

– bei der Wurzelkanalbehandlung zur Sanierung eines Zahnes mit bakteriellem Befall des zahninneren Kanalsystems
– bei der Behandlung kariöser Läsionen
– in der Parodontologie nach der Reinigung von Zahnfleischtaschen
– nach einer Implantation zur Sicherung des Behandlungserfolges

Bakterien